SWISS CLASSIC PASSION AWARD SUISSE ROMANDE 2026
Wir stellen Ihnen hier sehr gerne die drei Kandidaten für den SWISS CLASSIC PASSION AWARD SUISSE ROMANDE mit jeweils einer detaillierten Beschreibung vor.

Concours d'Elégance Suisse, Coppet VD

100 ans St-Ursanne – Les Rangiers historiques, JU

TFTech SA, Lajoux JU
Seit 2016 wird der Park des Château de Coppet am Genfersee jeweils im Juni zur Bühne für automobile Raritäten. Der Anlass knüpft an die Tradition früherer Eleganzwettbewerbe am Genfersee an. Zugelassen sind Fahrzeuge der Baujahre 1920 bis 1985, ergänzt durch thematische Sonderausstellungen. Schon die Premiere am 18. und 19. Juni 2016 setzte mit der Pop-Art-Ära von 1958 bis 1969 einen inhaltlichen Schwerpunkt. Mit der Kategorie "Future Classics" für die Jahrgänge 1975 bis 1985 öffnete sie zudem das Feld für jüngere Klassiker. Initiant und Vorsitzender ist Mathias Doutreleau, der Automobilveranstaltungen in mehreren Ländern organisiert. Als Veranstalter tritt die Project Automobile Sàrl auf. Die zehnte Ausgabe fand vom 19. bis 21. Juni 2026 statt.




Am 16. Mai 1926 fand zwischen Develier und Les Rangiers das erste Bergrennen des Juras statt, damals ausschliesslich für Mitglieder des ACS. Seit 1955 führt die Strecke von St-Ursanne hinauf nach Les Malettes. Gemäss Veranstalter ist das Rennen seit 1972 der einzige Schweizer Lauf zur Berg-Europameisterschaft. In seiner Geschichte standen 20 Präsidenten an der Spitze der Organisation. Zum Jubiläum kehrte man am 23. und 24. Mai 2026 an den Ursprung zurück. Beim Mémorial Develier – Les Rangiers fuhren historische Fahrzeuge auf der Originalstrecke, ohne Zeitmessung und mit eingebauten Verlangsamungen. Gegen 180 Fahrzeuge waren gemeldet, etwa 80 der Fahrer stammten aus dem Jura. Das Komitee präsidierte Roland Piquerez, das Budget betrug CHF 125'000. Ein Gedenkheft und eine Ausstellung im Musée CRAC ergänzten das Jubiläum.




In Lajoux in den Freibergen hat sich die TFTech SA auf die Aufbereitung und Revision von Verbrennungsmotoren spezialisiert. Der Betrieb liegt in der Industriezone Dos les Laves. Das Unternehmen entwickelt, montiert und revidiert Antriebe für den Motorsport, für die Industrie und ausdrücklich auch für Sammlerfahrzeuge. Nach eigenen Angaben ist es seit über sieben Jahren in diesem Feld tätig. Der Maschinenpark umfasst eine Fünfachs-CNC-Bearbeitung, eine Auswuchtanlage für Kurbelwellen und einen Strömungsprüfstand. Zylinder werden gehont, Zylinderköpfe plangeschliffen, Ventile und Ventilsitze bearbeitet und Schäden mit Schweissreparaturen behoben. Per Reverse Engineering lassen sich Bauteile nach vorhandenen Mustern nachfertigen. Risse spürt TFTech mit dem Magnetpulververfahren auf.




