SWISS CLASSIC INNOVATIONS AWARD 2026
Wir stellen Ihnen hier sehr gerne die drei Kandidaten für den SWISS CLASSIC INNOVATIONS AWARD mit jeweils einer detaillierten Beschreibung vor.

young4vintage
young4vintage möchte junge Menschen für Oldtimer begeistern und ihnen den Einstieg in die Welt der klassischen Fahrzeuge vereinfachen. Im Rahmen des beliebten Trainings «learn to drive» bietet young4vintage jungen Interessierten die Möglichkeit, selbst einen Young- oder Oldtimer ohne Assistenz-Systeme zu fahren. Im Rahmen der Kampagne sind weitere Real-Life-Trainings zur Reinigung, Reparatur und Wartung der Klassiker geplant. Mit der Aktion «Old Cars for Young People» werden Träume erfüllt, indem zwei Bewerber je ein klassisches Fahrzeug für ein Jahr kostenlos nutzen dürfen. Auf der Website young4vintage.ch entsteht eine Community von Oldtimer-Enthusiasten. Die Kampagne startete offiziell am 30. Mai 2025.
Olditex, Grosswangen LU (Marcel A. Widler)
Bei Olditex fährt nicht der Klassiker in die Werkstatt, sondern der Service kommt zum Klassiker. Ein Servicefahrzeug mit U-Schild fährt zu den Sammlungsfahrzeugen der Kundschaft und erledigt Inspektionen und Probefahrten direkt vor Ort. Dazu kommen Werkstattarbeiten, die Planung und Begleitung von Restaurierungen bis zur Veteranenprüfung sowie Transporte mit Spezialanhängern. Ziel ist, den Wert der Fahrzeuge zu erhalten, sie fahrbereit zu halten und Standschäden vorzubeugen. Gegründet hat das Unternehmen Marcel A. Widler, der in vierter Generation in der Autobranche tätig ist. Für den Autogewerbeverband AGVS bildet er angehende Fahrzeugrestauratoren aus und nimmt Prüfungen ab. Die regionalen Olditex-Partner schult er selbst. Mit Ablegern in der Zentralschweiz, im Tessin und im Rheintal ist das mobile Konzept inzwischen in mehreren Landesteilen vertreten.








4W four wheels, Rickenbach LU
(Lauro Favaro)
Mit "four wheels" betreibt Lauro Favaro einen Podcast, der sich als Schweizer Automobil-Podcast versteht. Der 28-Jährige ist ausgebildeter Automobil-Mechatroniker und war mehrere Jahre in der Autobranche tätig. Nach einem Wechsel in die Industrieautomation fehlten ihm die Autos – also gründete er seinen eigenen Podcast. Die Klassikszene liegt ihm am Herzen: Schon als Lehrling mit schmalem Budget schraubte er sich ältere Autos wie einen BMW M3 E30 zusammen. Mit seinem Format möchte er helfen, diese Szene zu erhalten. Weil nun die Autos der Achtziger-, Neunziger- und Nullerjahre in die Klassiksparte vorrücken, kommen Modelle zum Zug, die ihm besonders nahe sind. Seine Gesprächspartner sucht er deshalb gezielt in der Szene. Die Folgen erscheinen auf Spotify, Apple Podcasts und seit Folge 65 auch auf YouTube, begleitet von einem Instagram-Kanal und produziert über seine Firma ASCOLTA Media Favaro. In der Kategorie Innovation steht damit ein Medienformat zur Wahl, das Geschichten rund um das Automobil hör- und inzwischen auch sichtbar macht.


